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Alex Christensen & The Berlin Orchestra - Classical 90s Dance

Lesedauer: ∅ 1m 2s für 230 Wörter
Erstellung: 06.10.2017 (15:44)
Letzte Änderung: 28.12.2017 (16:33)
Nicht neu, nicht innovativ, aber doch anders - so kann man die Promo-Info zusammenfassen. Allerdings ist "anders" kein wirkliches Qualitätsmerkmal. Selbst der Werbe-Anschub von Pro Sieben (natürlich völlig uneigennützig ;-)), oder besser gerade deswegen (wer auf bezahlte Ja-Sager wie Pro Sieben & Co angewiesen ist, hat es wahrlich nötig), wird das Album keinen Deut besser. Das Berlin Orchestra müht sich wahrlich an den minderwertigen Rhythmen und "Melodien" ab, schafft es sogar fast zu überzeugen. Allerdings: Wenn das Rohmaterial nichts besonderes ist, kann die Aufbereitung nur bedingt besser werden, wenn man das Original nicht komplett ignoriert. Die 90er Jahre waren nun mal kein Highlight in der Musikgeschichte, nein, stattdessen waren sie Geburtsstunde des anspruchslosen Eurodance - der auch mit Klassikuntermalung nicht besser wird.

 

Der eine oder andere Titel auf "Classical 90s Dance" mag anhörbar - aber keinesfalls genießbar - sein. "Rhythm is a Dancer" z.B., auch wenn der Titel als Geburtshelfer des seichten Eurodance gilt. Zumindest war er damals (1992) neu - was danach kam war akustischer Terror. Bei dem Titel macht auch die Sängerin eine Ausnahme - die restlichen Titel werden nämlich von recht dünnen und dürftigen Stimmen interpretiert (laut Promo "blutjunge Sängerinnen" - sie waren jung und brauchten das Geld).

 

Wie hieß es schon im musikexpress: "Wir wurden leider über das schlechteste Album des Jahres 2017 informiert" - damals musste ich über die Überschrift lachen, doch leider haben sie Recht behalten.
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