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Sonntag, 16. Dezember 2018
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Das eigene Buch

Lesedauer: ∅ 1m 56s für 430 Wörter
Erstellung: 01.06.2017 (15:35)
Letzte Änderung: 28.05.2018 (10:47)
Das eigene Buch - ganz ohne seine Seele an windige Scheinverlage zu verkaufen - ist leichter erreichbar, als du vielleicht denkst! Falle nicht auf diese Pseudo-Verlage und ihre Vasallen herein, die dir Ruhm und Reichtum versprechen, was dich nur ein paar wenige Tausender kosten soll...

Du willst vielleicht am Anfang nur eine kleine Stückzahl an Büchern haben - dafür brauchst du keinen Verlag!
Es kann Sinn machen, mit nur wenigen Exemplaren zu beginnen. Warum? Nun ja, vielleicht möchtest du nur einigen, wenigen Leuten eine Freude machen oder mit professionell gestalteten Büchern bei einem richtigen Verlag vorstellig werden. Das muß nicht verkehrt sein. Gerade bei letztgenanntem Fall ist es kontraproduktiv, mit einem bereits erschienenen Werk vorstellig zu werden. Kein Verlag möchte "verbranntes" Material haben. Also in diesem Fall besser keine Verlagspublikation mit ISBN, sondern nur ein "Werbe-Exemplar", welches zeigt, daß du selbst an dein Buch glaubst und dafür auch einen gewissen Aufwand betreibst!

Dein Buch selbst vertreiben?
Kein Problem - doch hier muß es schon eine ISBN sein. Eine ISBN identifiziert dein Buch eindeutig! Bedenke: Der Hersteller (also der Verlag) ist über diese ISBN ebenfalls eindeutig identifizierbar und für immer und ewig damit verbunden! Möchtest du also wirklich, daß einer dieser seltsamen Verlage (und schlußendlich auch jedes dort erschienene Werk) auf immer mit deinem Buch in Verbindung steht? Natürlich nicht - und es ist auch gar nicht nötig! ISBN können einzeln und im Bündel gekauft werden - und zwar von jedem, der verlagstechnisch aktiv ist! Das kannst auch du selber sein!

Am Anfang war das Wort.
Dein Skript ist fertig und nun? Wir gehen davon aus, daß du dein Buch bereits redigiert hast, auch ein Lektor Hand angelegt hat und deine Materialsammlung komplett ist (Bilder, Quellenverzeichnis etc.). Dein Skript sollte ab sofort nicht mehr angefasst und überarbeitet werden! Also: Ist dein Buchinhalt wirklich redigiert, lektoriert und komplett? Ich wiederhole: Wirklich? Warum reiten wir darauf so herum? Ganz einfach: der jetzt folgende Schritt entscheidet über das Aussehen deines Buches und jede noch so kleine Änderung wirft alles über den Haufen und der Layout-Schritt muß immer wieder neu begonnen werden! Das wird teuer - und wirkt zudem wenig professionell. Diesen Schritt kannst du natürlich auch selbst übernehmen, allerdings, sofern du dieses Handwerk (und entsprechende Werkzeug, also Computer und Software) nicht beherrschst, laß es jemanden machen, der sich damit auskennt! Wenn dir Begriffe wie Formatierungen, Ausrichtungen, sogenannte "Schusterjungen" und "Hurenkinder", Farbenlehre, Bundsteg, Typographie etc. nichts bedeuten oder das kalte Grausen verursachen, ist es an der Zeit sich jemanden zu suchen, der damit umzugehen weiß. Selbst Bildbände sind nicht so schlicht und simpel, wie man vielleicht annehmen mag.
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