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schusterjunge

Montag, 18. Februar 2019
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Der Fall des verfluchten Brotes

Obskur
Lesedauer: ∅ 1m 34s für 347 Wörter
Erstellung: 26.01.2019 (19:24)
Letzte Änderung: 26.01.2019 (19:24)
Am Morgen des 15. August 1951 war im südfranzösischen Städtchen Pont-Saint-Esprit am Ufer der Rhône noch alles wie immer: Die Menschen gingen an diesem Mittwoch Morgen zu ihrer Arbeit oder einkaufen, z.B. Brot. Auch in der kleinen Bäckerei lief es wie an jedem Morgen. Die Leute kamen, kauften ihr Brot und gingen wieder. Doch dann begannen die Menschen sich sonderbar zu benehmen. Sie lachten unvermittelt, wirkten irritiert und ohne Selbstkontrolle. Einige wurden aggressiv und versuchten sich oder andere zu verletzen oder gar zu töten. Kinder attackierten ihre Eltern, Erwachsene liefen auf den Straßen den Autos entgegen, einige bekamen epileptische Anfälle, mit etwas Glück litt man verzögert nur an Schlaflosigkeit und Benommenheit...

Über 250 Menschen zeigten an diesem Morgen (und noch Tage später) Auffälligkeiten, 50 mussten in die Psychiatrie eingeliefert werden, 7 starben. Sie alle hatten Brot aus der einen Bäckerei konsumiert und schnell wurde klar: Das Brot war vergiftet! Zunächst verdächtigte man den Bäcker, mit Mutterkorn versetztes Mehl verwendet zu haben. Mutterkorn ist ein längliches, kornähnliches Gebilde eines Pilzes, der diverse Getreidesorten, aber besonders Roggen befällt. Dieser Pilz ist hochgiftig; er verursacht Lähmungen der Atmungsorgane, Halluzinationen, lässt Gliedmaßen (wie Finger und Zehen) absterben.

Obwohl im Mehl des Bäckers kein Mutterkorn gefunden wurde, sollte diese Theorie als Ursache gelten und wurde so in diversen wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht. Später wurde auch illegal gebleichtes Mehl in Betracht gezogen. Zu diesem Zeitpunkt war diese Theorie aber nicht mehr überprüfbar.

Doch es kommt noch schräger: Aus diversen Quellen verlautet es, dass an diesem Tag die CIA in Zusammenarbeit mit den Militärs ein Experiment zur biologischen Kriegsführung mit LSD durchgeführt haben soll. Was zunächst nach Verschwörungstheorie klingt, wird allerdings von diversen Quellen gestützt, darunter CIA-Angestellte selbst. Das von den USA aus derartige Experimente zunächst an den eigenen Soldaten, aber dann auch an deutschen und japanischen Kriegsgefangenen in höheren, teils tödlichen Dosen, durchgeführt wurden, ist belegt. Derartige Programme zur Gedanken- und Bewusstseinskontrolle gab und gibt es viele (MKULTRA bspw.). Offiziell ist diese Theorie nicht bestätigt, hat aber im Vergleich zu den anderen Möglichkeiten, die meisten nachvollziehbaren Argumente und Beweise.
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