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Die Mumie (2017)

Lesedauer: ∅ 1m 25s für 316 Wörter
Erstellung: 23.10.2017 (15:57)
Letzte Änderung: 19.10.2018 (13:03)
DIE MUMIE ist der Startschuss einer Filmreihe, DARK UNIVERSE getauft, die das Ziel hat, Horrorfilme des beginnenden 20. Jahrhunderts neu zu verfilmen und auch miteinander zu verweben. Dies sollte man im Hinterkopf behalten, während man sich DIE MUMIE (und die da folgenden Filme) anschaut, um nicht kopfschüttelnd die vermutete Absurdität zu bemängeln. Das verknüpfende Element ist die Organisation Prodigium (lat., "Unglück verheißendes Wunderzeichen"), deren Kopf kein geringerer als Dr. Henry Jekyll ist.

In den Hauptrollen finden wir, neben Russell Crowe als Jekyll, Jake Johnson (bekannt aus "New Girl") als Corporal Vail, Annabelle Wallis ("Annabelle", "X-Men") als Archäologin Halsey, Tom Cruise als Grabräuber Morton und Sofia Boutella (präsent in vielen Musikvideos von u.a. Madonna und auch Werbespots) als Mumie der Prinzessin Ahmanet. Die Schauspieler können in ihren Rollen überzeugen und selbst ein Tom Cruise wirkt weniger störend, als er in anderen Filmen wahrgenommen wird (ja, ja - keine Tom Cruise Fans hier).

Die Geschichte ist schnell erzählt: Prinzessin ist auf dem Weg zur Königin, ihr Vater durchquert ihre Pläne, indem er einen Sohn zeugt, Prinzessin bringt Vater und Sohn um, paktiert mit dem Gott Seth, wird daraufhin lebendig einbalsamiert und im fernen Irak beerdigt, respektive gefangen gehalten. Jahrtausende später wird die Mumie nach London gebracht, wo sie ihrem Auserwählten und der Stadt zusetzt...

Optisch gibt es fast nichts zu bemängeln - wenn man von den vielen anfänglich dunklen Szenen einmal absieht. Zwischendurch hat die Geschichte ihre Längen um dann zu einem Ende zu kommen, dass nach Fortsetzung schreit - aber so war es ja von Anfang an geplant. Bleibt zu hoffen, dass diese Fortsetzung auch wirklich stattfindet, denn der Erfolg des Filmes war anfangs eher als mäßig zu bezeichnen (wir wollen das oft genutzte Wort Flop nicht benutzen) und die knapp 250 Mio Kosten (125 Mio. Produktionskosten + ebenso viel vermutete Marketingkosten) sind anfangs gerade so wieder eingefahren worden, liegen aber nun (Oktober 2017) weltweit im guten Gewinnbereich.
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