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The Magicians

Lesedauer: ∅ 1m 20s für 298 Wörter
Erstellung: 13.08.2018 (11:14)
Letzte Änderung: 19.10.2018 (13:20)
Etwas zwiegespalten kann man die Serie, die auf den gleichnamigen Roman des US-Amerikaners Lev Grossman basiert, betrachten. Die Geschichte um eine Zauberschule klingt zunächst stark abgekupfert und erinnert mehr als einmal an bereits existierende und kreativere Ergüsse anderer, weit bekannterer Autoren. Sei es drum.

Quentin Coldwater ist Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Als Kind versank er in die Bücher rund um die magische Welt von Fillory. Zusammen mit seiner Freundin, die damals ebenfalls ihre magischen Fähigkeiten entdeckte, bewirbt er sich um Aufnahme an der Zauberschule Brakebills. Da seine Freundin Julia ihre Fähigkeiten verkümmern ließ, wird sie - im Gegensatz zu Quentin - nicht angenommen und der obligatorischen Erinnerungslöschung unterzogen, die allerdings nicht funktionierte. Sie schließt sich zunächst Randmagiern (Quasi-Ausgestoßene) an, während ihr Freund in der Zauber-Uni neue Kontakte findet.

Als Essenz erreicht man "The Magicians", indem man Alice im Wunderland, Harry Potter, Die Unendliche Geschichte und diverse neuzeitliche Magieautoren in einen Topf wirft, etwas auf Teeniefeuchttraum zurechtrührt und alles Unpassende weglässt (oder passend klopft). Somit ist die Serie weder wirklich spannend noch großartig innovativ. Aber: Man kann sie sich anschauen und auch jederzeit wieder aufhören, denn im Gegensatz zu vielen anderen Serien, überfällt den Zuschauer dieses "Ich-muss-dringend-wissen-wie-es-weiter-geht"-Gefühl nicht. Allerdings hat "The Magicians" mit vielen Serien eines gemeinsam: Sie wird solange geritten, bis sie tot umfällt (also die Quote fällt). Staffel 1 und 2 sind abrufbar; Numero 3 gerade in Arbeit. Derzeit sind die ersten beiden Staffeln beim Amazon Prime Abo dabei und der dritte Aufguss wird dort sicher auch landen.

Fazit: Eine Serie für diese Tage, an denen man wirklich nichts anderes zu tun hat und auch wirklich nichts anderes an Unterhaltung aufzutreiben ist. Oder aber man steckt mittendrin im pubertären Wahnsinn, dann ist "The Magicians" ein Allzeittipp!
Schusterjunge
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